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Heizkessel Die meisten Heizungsanlagen benutzen Wasser als Wärmeträger. Hierzu wird in einem Kessel Wasser erhitzt, welches durch die Rohrleitungssysteme in die Heizflächen trasportiert wird. Die Heizflächen geben die Wärme an die kühlere Raumluft ab und die Temperatur steigt an. Das nun abgekühlte Wasser fließt aus den Heizflächen zurück in den Heizkessel und wird wieder erwärmt. Moderne Heizanlagen werden heute nicht mehr im Hochtemperaturbereich betrieben. Um die eingesetzte Energie optimal zu nutzen, werden die Anlagen im Niedertemperaturbereich betrieben. Das heißt, die Vorlauftemperatur in den Heizflächen beträgt max. 55°C, die Rücklauftemperatur circa 30°C. Alle Heizkessel bieten heute eine ausgefeilte Technik, so dass der Wirkungsgrad eines Kessels (Verhöltnis der eingesetzten Energie zur nutzbaren Energie) mit optimaler Wirtschaftlichkeit betrieben werden kann. Die Anbindung elektronischer Regelsysteme mit individuellem Ausstattungskomfort abgestimmt auf die Raumtemperatur individuell zu regeln (z.B. Nachtabsenkung, Tages- und Wochenprogramm). Neben den klassischen Heizkesseln, die mit Öl, Gas oder Festbrennstoffen wie Holz betrieben werden, kommen heute zunehmend umweltschonende Energieerzeuger zum Einsatz. Hier sind besonders innovative Systeme wie Wärmepumpen, Solaranlagen und Biogasanlagen zu nennen. Für nähere Informationen rund um die Heizungstechnik stehen wir gern zur Verfügung. |